RAUBTIERFÜTTERUNG - H U N D


Noch nie habe ich einen Hund getroffen, der sich Gedanken gemacht hat, über Übergewicht oder eine Diät. Auch ein überzeugter Vegetarier oder gar Veganer ist mir in der Hundepopulation noch nicht begegnet.

 

Was mir jedoch immer wieder begegnet sind Hunde, die nahezu ALLES für Futter tun. Hunde, die z.B. für ein Stück Fleisch wahre Kunststücke vollbringen (von dem Gesabber ganz zu schweigen).

 

Hunde fressen um ihren Energiebedarf zu decken.

 

DAS ist der Hauptgrund für einen Hund zu fressen. Es ist elementar um zu Überleben, um bei Kräften zu bleiben, sich ggf. zu verteidigen und auch um sich fortzupflanzen. Und genau deshalb verbringt der Hund einen großen Teil seines Tages damit an Futter heranzukommen (sofern man ihn lässt).

 

Auch wenn unsere Hunde vor mindestens 15.000 Jahre domestiziert wurden, so ist ihr Verdauungstrakt nahezu gleich dem, seiner Vorfahren den Wölfen. 

 

Das Prinzip der Natur (Wölfe):

Wölfe sind Rudeltiere, was gerade bei der Futterbeschaffung von Vorteil ist. Gleichzeitig sind sie Jagdraubtiere die, wie der Name schon sagt, ihre Beute jagen, erlegen und fressen. Gejagt wird das, was die Natur anbietet wie z.B. Wild.

 

Gefressen wird nahezu das komplette Tier. Blut, Innereien, Fleisch, Knochen, Knorpel, Mageninhalt und auch etwas Fell wandert ins "Mäulchen". Und nach so schwer getaner Arbeit muss dann erst mal ne Pause her, Siesta sozusagen.

 

Da aber nicht immer mit Jagderfolg zu rechnen ist (z.B. im Winter) fressen Wölfe auch Beeren, Wurzeln, Gräser, Mäuse und Aas.

 

*****

JA, das ist der Grund warum unsere Hunde zum Teil ihr Verhalten ändern, wenn Sie mit ihnen im Wald unterwegs sind. Sind frische Wildspuren in der Nähe, so wird Ihr Hund das mit seinen super Riechzellen sehr schnell wissen. Haben Sie keine Leine dran, kann es ggf. passieren, das er "mal kurz nen Abstecher" macht, und sie nur noch sein Hinterteil zu sehen kriegen. (Sind also immer noch drin in ihm, diese Gene)

*****

© hunde-evolution